Unfallverursachung durch ohne Beleuchtung fahrenden Radfahrer

Ein Fahrradfahrer fuhr bei Dunkelheit vom Bürgersteig zwischen parkenden Autos hindurch auf die Straße, auf der sich aus derselben Fahrtrichtung ein Unfallverursachung durch ohne Beleuchtung fahrenden Radfahrerweiterer Radfahrer mit seinem unbeleuchteten Fahrrad näherte. Infolge einer Schreckreaktion stürzte der auf die Straße fahrende Radfahrer, ohne dass es zu einer Berührung mit dem anderen kam. Das Oberlandesgericht Hamburg verurteilte den Fahrer des unbeleuchteten Fahrrades zur Übernahme der Kosten für den Sturzunfall in Höhe von 30 Prozent. Die Beleuchtungspflicht dient nicht nur dem eigenen Schutz des Radfahrers, sondern ebenfalls dem der anderen Verkehrsteilnehmer und der Vermeidung von Kollisionen.

Ein Beschluss des OLG Hamburg vom 26.07.2017

Unfallverursachung durch ohne Beleuchtung fahrenden Radfahrer

14 U 208/16

jurisPR-VerkR 14/2018 Anm. 3

Lesen Sie weitere Urteile

ebike Kollision zwischen links abbiegendem E-Bike und überholendem Motorrad
Verspätete Bekanntgabe des Verantwortlichen für Parkverstoß
Wartezeit bei Abschleppen nach Aufstellen eines mobilen Halteverbotsschildes
Unzureichender Hinweis bei Nutzung einer Waschanlage durch Automatikfahrzeuge
Fahrverbot wegen Geschwindigkeitsüberschreitung: Beschleunigung beim Überholen keine Entschuldigung
Auswirkungen von gesundheitlichen Vorschädigungen auf das Schmerzensgeld
Dauer der Prüffrist der Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung
Auffahrunfall Recht