Keine MPU-Anordnung nach einmaliger Trunkenheitsfahrt mit weniger als 1,6 Promille

Ist einem Autofahrer nach einer einmaligen Trunkenheitsfahrt mit einer Blutalkoholkonzentration von weniger als 1,6 Promille die Fahrerlaubnis durch das Keine MPU-Anordnung nach einmaliger Trunkenheitsfahrt mit weniger als 1,6 PromilleStrafgericht entzogen worden, darf die zuständige Führerscheinstelle die Neuerteilung der Fahrerlaubnis nur dann von der Beibringung eines positiven medizinisch-psychologischen Gutachtens (MPU) abhängig machen, wenn zusätzliche Tatsachen die Annahme künftigen Alkoholmissbrauchs begründen.

Das Urteil des OVG Saarlouis vom 04.07.2018

1 A 405/17

NZV 2018, 535

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